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Stand: 07.08.2019

Pressemitteilung

Netzwerk Leben macht Sexuelle Bildung zum Schwerpunkt

Netzwerk Leben rückt Sexuelle Bildung in den Mittelpunkt seiner präventiven Angebote

Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf spricht zur theologischen Einordnung und Bedeutung

Mainz.

Netzwerk Leben und die Katholische Schwangerschaftsberatung setzen in den nächsten drei Jahren einen Schwerpunkt in der Sexuellen Bildung und der Sexualpädagogik.
Im Rahmen einer mehrtägigen Qualifizierung werden die Mitarbeiterinnen künftig in diesem Themenbereich weitergebildet. Auf Grundlage dieser Weiterbildung sollen neue sexualpädagogische Angebote im Besonderen für junge Menschen und Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung entstehen.

„Die neue Schwerpunktsetzung ist eingebettet in den präventiven Ansatz unserer Arbeit“ sagte Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick bei der Auftaktveranstaltung am 7. Februar. „Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen fachliche Kompetenz und persönliche Auseinandersetzung im Feld der Sexuellen Bildung vermitteln und sie sprachfähig machen“, sagte Domnick vor den 50 Teilnehmenden der Veranstaltung im Kolpinghaus in Mainz.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach der Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf zur theologischen Einordnung und Bedeutung von sexueller Bildung: „Sexuelle Bildung auf der Basis des christlichen Menschenbild ist sehr viel mehr als ‚technische‘ Aufklärung. Sie geht aus von einer grundsätzlich positiven Sicht auf Sexualität und von einem ganzheitlichen Verständnis von Sexualität, das Körper, Seele und Geist als Einheit wahrnimmt. Sexuelle Bildung ist Teil einer Pädagogik, die junge Menschen stark, beziehungsfähig und verantwortungsbewusst macht.“ sagte Kohlgraf.

Seit 2001 unterstützt Netzwerk Leben – die Initiative im Bistum Mainz für Frauen in Schwangerschaft und Notsituationen – die Arbeit der katholischen Beratungsstellen. Hier bündeln sich Hilfsangebote, Aktivitäten und Projekte für Frauen und Familien. Konkrete Angebote sind zum Beispiel: Offene Treffs für Mütter und Väter, Hebammensprechstunden, Geburtsvorbereitungskurse, Elternfrühstücke  oder Krabbelkreise und Familienpaten. 

Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende engagieren sich gleichermaßen. Besonderes Anliegen der Initiative ist das vernetzte und kooperierende Arbeiten zwischen den Einrichtungen der Caritas, den Pfarrgemeinden und kommunalen Partnern im Sozialraum. (mcb) 

Herausgegeben vom Caritasverband für die Diözese Mainz e. V.
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