Das Angebot ist für Teilnehmende kostenfrei und wendet sich an pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie an weitere Interessierte. Um Anmeldung wird gebeten.
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, werden in der Mehrheit daheim von Angehörigen betreut. Partner und Familienmitglieder leisten dabei oft Enormes. Sie stehen fast täglich vor neuen Fragestellungen und Herausforderungen. Es gilt, sich auf die zunehmend veränderte Persönlichkeit des vertrauten Menschen einzustellen und damit gut umzugehen. Das stellt hohe psychische Anforderungen an die Betreuenden. Nicht wenige fühlen sich unsicher und spüren, dass sie an die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit kommen.
Die Mitarbeiterinnen der Caritas-Sozialstation stellen immer wieder fest: Das Interesse vieler Angehöriger, mehr über die Krankheit Demenz zu erfahren, um kompetent handeln zu können, ist groß. Hier leistet die Schulung Hilfestellung: In vier Schulungseinheiten werden Aspekte rund ums Thema Demenz beleuchtet und praxisnah vermittelt. Dazu gehört etwa Wissen über verschiedene Arten von Demenz, Symptome und Verlaufsformen der Krankheit, über Kommunikationsmöglichkeiten mit Menschen, die ihre Sprache verlieren, Erinnerungspflege und körperliche Aktivitäten. Aber auch das Thema Nähe und Distanz – wie können sich Helfende abgrenzen und gut mit sich selber umgehen.
Die erfahrene Fachfrau Dagny Schüler wird die Nachmittage gestalten und leiten. Als examinierte Krankenschwester und Referentin für Pflegeberufe hat sie in zahlreichen Berufsjahren umfassende Kenntnisse zum Thema Demenz erworben.
Die Schulung startet am 16. März 2020 und findet dann an drei weiteren aufeinanderfolgenden Montagen (23. und 30. März sowie 6. April), jeweils von 15:00 bis 17:30 Uhr, in den Räumen der Caritas-Sozialstation Heusenstamm, Pfortenstraße 6, statt.
Anmeldungen nehmen die Caritas-Sozialstation unter der Rufnummer 06104-2697 und die Seniorenberatung der Stadt Heusenstamm unter der Rufnummer 06104-607-1128 entgegen.