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Stand: 07.08.2019

Pressemitteilung

Franziskushaus Rödermark

Nach einer Bauzeit von 14 Monaten ist das Wohnprojekt für „gemeinschaftliches Wohnen im Alter“ bezugsfertig. Das Haus,  das der Caritasverband Offenbach/Main e.V. mit Unterstützung der Stadt Rödermark sowie Fördergeldern aus Glückspirale und Deutschem Hilfswerk auf die Beine gestellt hat, bietet insgesamt 40 barrierefreie Wohnungen zwischen 47 und 80 Quadratmetern, verbunden mit  einem besonderen Wohnkonzept.
Die Mieter selbst bringen sich, je nach ihren Kompetenzen und Interessen, im Rahmen von  4 Stunden im Monat  für ein gelingendes Miteinander in die Hausgemeinschaft ein. So hat jeder seine eigene Wohnung, in die man sich zurückziehen kann, aber es gibt auch immer einen Garanten, dass im Haus interessante Veranstaltungen, an denen man teilnehmen kann, stattfinden. So hat bereits eine zukünftige Mieterin angekündigt, dass sie einen Englischkurs für Senioren anbieten will, ein Anderer möchte Schachinteressierte einladen. Dies lässt darauf schließen, dass es in dem großen Gemeinschaftraum, in dem es auch eine Küchenzeile gibt, vielerlei Begegnung und Miteinader geben wird, zu denen auch immer die Nachbarn und Interessenten  eingeladen sind.
Heute bekommen die ersten Mieter ihre Wohnungsschlüssel übergeben. In den kommenden  Monaten (März, April, Mai) werden dann nach und nach alle in das Haus einziehen. „Um zu vermeiden, dass es zu einem  Gerangel der Umzugswagen vor dem Haus gibt, haben wir immer in Abständen von 2 Tagen Einzugstermine an die Mieter vergeben, sodass jeder genügend Zeit hat, alles in Ruhe auszuladen“ so Ute Kern-Müller, Bereichsleitung Gesundheit und Pflege. 
Mitte Mai wird die Einzugszeit abgeschlossen sein. Bis dahin sind sicherlich auch der Außenbereich und der Garten angelegt, sodass dann auch einige Aktivitäten im Freien stattfinden können.
In dem Haus gibt es zusätzlich zwei trägerunabhängige ambulante Demenz-Wohngruppen. In diesen werden insgesamt 13 Personen, die an Demenz erkrankt, sind gemeinschaftlich wohnen und leben. Hier wird  es eine „Rund-um-die-Uhr-Bertreuung“ durch Pflegekräfte geben. Weg vom Flair eines Altersheims, hinzu einem eingebundenen und mitbestimmenden Leben in der Gemeinschaft, auch als Demenzkranker, das ist das Ziel der Demenz-Wohngruppe. Diese wird voraussichtlich Mitte Mai an den Start gehen.